Leider keine guten Nachrichten bezüglich Miss Moneypenny. Nach wochenlangem Bangen stellte die Tierklinik nach mehreren inten-
siven Untersuchungen fest, dass ein Fibrosarkom (Impftumor) an ihrer Schulter wuchs. Eine Diagnose mit der ich überhaupt nicht re-
chnete. Nachdem ich mir jede Menge Informationen zusammengesucht hatte, entschied ich mich gegen eine Operation. Ihr Vorderbein wäre amputiert worden und noch weiträumig gesundes Gewebe, um sicher zu gehen, dass der Tumor völlig entfernt würde. Diese Ent-
scheidung fiel mir sehr schwer, aber im Nachhinein denke ich war es im Sinne von Miss Moneypenny. Ich versuchte ihr, so gut es eben ging, ihr noch eine schöne restliche Zeit bei uns zu bereiten.     ... vor allem mit ausgiebigen Schmuseeinheiten, die sie sichtlich genoss!

Ein furchtbar kalter und sehr langer Winter begleitete uns dieses Jahr. Wochenlang hohe Minusgrade! *bbbrrrr* Als dann noch reichlich Schnee hinzukam, hatten die Hundis ziemlich Probleme mit ihren Pfoten. Relativ schnell bildeten sich Eisklumpen zwischen den Zehen die beim Laufen höllisch weh taten. Selbst eine megadicke Schicht Vaseline war bei Piccolo völlig wirkungslos, und ich zermaterte mir den Kopf wie man seine Hundepfoten vor Eis schützen könnte. Ich war zuerst der Versuchung nahe Hundeschuhe zu kaufen, die so-
wieso in den seltensten Fällen angegossen passten. Dann kam mir die Idee mit den Kinderantirutschsocken. Ich besorgte in einem Kin-
derladen diese Socken in verschiedenen Ausführungen. Es war kein Problem die Teile über die dicken Pfoten von Piccolo zu stülpen,  er kam hervorragend mit den neuen “Schuhen” zurecht, mein “Sockenheld”!  =O) Shana entglitt bei diesem Anblick jedoch ein schel-
misches Lächeln, ich denke sie fand diese Nummer irgendwie urkomisch!

Schneegestöber, oder wie werde ich am geschicktesten diese peinlichen, rosa Söckchen wieder los...

Könnte mir mal bitte jemand behilflich sein, und den sehr kalten, äußerst unangenehmen Schnee, von meinem hoch empfindlichen Riechorgan entfernen??? 

Blondie macht den Schnee gelb...

Bei minus 5 Grad scheint der Ge-
sichtsausdruck recht entspannt!

Bei gefühlten minus 25 Grad ent-
gleiten die Gesichtszüge minimal.

Wenn Löckchen fliegen lernen...

Wer hier annahm, es handelte sich um eine sportliche Betätigung von Gabi und Herrchen in den frühen Morgenstunden, der irrte sich gewaltig! Der Chef ent-
fernte lediglich den zwickenden “Zwischenzehengefrierbrand” aus Gabis Pfoten!

Nach den klirrend, frostigen Freiluftübungen war kuscheliges, hochgradig entspannendes Extrembeisammensein angesagt.

Obwohl der Tumor sehr schnell wuchs, und Miss Moneypenny arge Probleme beim Laufen bereitete, schlug sie sich äußerst tapfer. Manchmal begleitete sie uns noch ein Stück des Weges, wenn wir Gassi gingen. Meistens jedoch suchte sie sich ein warmes, sonniges, ruhiges Örtchen, an dem sie sich ausgie-
big ihrer Körperpflege widmete, und jeden einzel-
nen, herrlichen Sonnenstrahl genoss.

Im März meldeten wir uns zur Teilnahme an einer Hunderallye an.  Gaaannnzzzz Aus-
nahmsweise erklärte sich Bernd bereit, mit Gabi mitzuwirken. =O)  Auf dem Foto ist unser komplettes Team “ Der Macho und seine Blondinen” !!! zu sehen.

An der ersten Station mussten wir so schnell wie möglich Sla-
lom um die bunten Eimer flitzen. Herrchen erfüllte diese Auf-
gabe schwer elegant... Trotz der ablenkenden Presse zu seiner Linken, erreichte er in einer super Zeit das Ziel! :O)

An dieser Station war körperlicher Einsatz unserer Zweibeiner gefordert. Sie mussten mithilfe chinesischer Essstäbchen Le-
ckerlis befördern. Wir Vierbeiner hatten die wichtige Aufgabe darauf zu achten, dass nicht geschummelt wurde...

Bei der letzten Aufgabe mussten wir einen Hindernissparcours bewältigen. Erschwert kam hinzu, dass unsere Zweibeiner ein leckeres Stück Wienerle auf einem Löffel mit sich führten. Die
ser betörende Duft, der selbstverständlich nicht einer einzigen Hundeschnauze entging, entwickelte sich zur allergrößten He-
rausforderung, welche allerdings nach dem Zieleinlauf auf dem schnellsten Weg in Richtung Hundemagen vernichtet wurde.

Piccolo und Shana
mit “Lametta”

It´s Basteltime!!! Das Geräusch der kreischenden Handkreissäge lies verlauten, dass ein neues Hundespielzeug in Arbeit war. *froi* Frauchen zauberte diesemal etwas sehr “musikalisches” in ihrer Hobbywerkstatt. Zudem verpasste sie diesem “Etwas” tolle bunte Farbklekse. Das Spielie taufte sie auf den Namen “Hundepiano”. Mal Butter bei die Fische... harmonische, Süßholzge-
raspelt klingende Töne werden wir dem Piano nicht entlocken können, dafür höchst wahrschein-
lich jede Menge leckere Munition. Die Aufgabe bestand darin, unsere dicken Pfoten genau auf den bunten Pfoten zu platzieren. Dies veranlasste die Holztasten sich zu bewegen, und somit purzelten die Leckerlis. Hört sich wahnsinnig einfach an, isses aber nicht. Hund muss nämlich mit der großen Pranke auf dem “buntisch” fest stehen bleiben damit das Futti kullert.   

Am 19. März mussten wir Miss Moneypenny in den Katzenhimmel gehen lassen. Sie kon-
nte kaum noch laufen, weil das Sarkom sehr gewachsen war, zudem verweigerte sie gäns-
lich das Fressen. Die Tierärzte meinten zwar, dass sie keinerlei Schmerzen haben würde, aber wer kann so etwas mit Sicherheit be-
haupten. Wir alle werden diese liebenswerte,
manchmal in ihrer netten Art recht aufdring-
liche Samtpfote, die sich mit Hilfe von Sally bei uns in die Familie eingeschlichen hat, sehr vermissen.

Ich...

werde...

noch verrückt!

Zuerst die tollen Weihnachtsüberraschungsgeschenke von Katja. Ein quietschender Floh mit seinem Kumpel der Zecke. WoW!

Shana lässt sich noch die Gebrauchs-
anweisung durch den Kopf gehen... 

...und dann völlig überraschend ein Päckchen von Anneliese! 2 selbstgeklöppelte Dottis! Wie toll war das denn! Erstens waren die soooooooo einzigartig flauschig, zweitens so schön bunt und drittens endlich mal im für uns passenden  XXL-Format für die XXL-Schnute und den XXL-Spaß.  Wuff!  *dickes Dankkeschön*

So viel aufregende Beschäftigung und diese zahl-
reichen Geschenke machten unendlich schläfrig. ... und es war ein wahnsinnig schwieriges Unter-
fangen ein ruhiges Plätzchen zum Schlafen auszu-
spähen. In Sekunden Schnelle lauerte Frauchen mit der Knipse auf!

Anstrengendes kraxeln
über die steilen Dünen.

... und dann passierte etwas völlig unvorhersehbares in unserem Leben. Von heute auf morgen buchte unser Frauchen einen Urlaub. Was ist das Urlaub??? Keine Ahnung, aber “er” sollte in Dänemark stattfinden...

“Los mach hinne”...

Welch ein toller Ausblick!

Gabi alleine am Strand.

Sooooo unendlich viel Wassa ...
wie genial war das denn ...

...und Sand!

Unter vollem Körpereinsatz, fast bis zur Erschöpfung, nach Erdöl suchen...

Keine gute Idee, denn der Versuch den Sand aus den Zahnzwischen-
räumen wieder loszuwerden, gestaltete sich äußerst kompliziert!

Achtung...

... ducken!

Jeden Moment könnte es wieder passieren!

Alle Hunde sofort an die Ohren...

...und gut aufpassen das nix verloren ging!

Wind... ähhm Ohrenbaumelstärke 91/4 auf der Skala!

Nun waren alle Ohrengänge kräftig frei geblasen.

Welch eine Wohltat nach dem dollen Sturm.
Ganz zufällig eine gemütliche Schlafgelegenheit
passend für zwei “durchgepustete” Hunde.

Jeden Abend unternahmen wir gegen 23 Uhr , Zuhause wäre es zapfenduster gewesen, unseren allabendlichen Strandspaziergang. Kaum eine Menschenseele war unterwegs, somit hatten wir fast freie Sicht zu den Alpen...
... oder so ähnlich! =O)

Anschließend ging’s, völlig totgeschossen ab in die Heia!
Gabi nahm’s wörtlich und schlich sich heimlich, auf leisen Pfoten, in Frauchens Bett ans Kopfende, und bewegte sich die ganze Nacht nicht einen Millimeter von der Stelle!

Hier befanden wir uns an / in einem ganz besonderen Fleckchen Erde ...ähm Wasser! Unzählige Meter liefen wir Richtung Meer, dennoch spürten wir den Boden unter den Pfoten. Genau das Optimum für Gabi, denn so schützte sie ihre Lockenpracht vor dem völligen Overkill.

Unsere kleine, aber feine “Hunde” Hütte!
Einbrecher hatten keine Chance, denn Security Gabi schottete den Eingang hermetisch ab.

Parallel zu den Dünen verlief ein Radweg. Ein angenehmes Gefühl wieder festen Boden unter den Pfoten zu haben.
Wir begegneten einigen Ringelnattern, diversen Mäusen und Piepmätzen, und manchmal sogar Radfahrern *grins*. Außerdem boten sich hier einige Gelegenheiten, um die körperliche Fitness aufzufrischen.

Noch mehr Strand- und Wassererlebnisse.

Rauf auf die Dünen...

... Kilometerlang laufen...

... Kreativität ausleben...

...wieder herunter klettern...

... sich völlig irritiert wundern, wenn die mühevoll gebuddelten Erdhöhlen in Null Komma Nix von einer fiesen Welle wieder verschlossen wurden...

Unzählige, Traumhafte Erlebnisse, die wir in Dänemark erleben durften. Und jetzt wußten wir auch was “Urlaub” bedeutete!

... und noch ein neues Spielie! ... und so schön bunt! =O) Frauchen lies erneut ihre Werk-
zeuge erklingen. Der Anstoß zu diesem “Deckelspiel” war übrigens ein simples Buch. Die Idee war, das der Vierbeiner mit seiner dicken Nase, durch kräftiges anschubsen, die bunten Deckelchen auf die andere Seite befördert. Unter den Deckeln befinden sich Löcher, welche selbstverständlich mit spitzenmäßiger Munition bestückt sind, damit sich die schweißtreiben-
de Arbeit lohnt. Pah, diese Rechnung hatte Frauchen ohne uns gemacht, denn aus welchem Grund sollten wir den Deckel heftiger schubsen, somit mehr Kraft aufwenden, als wir unbe-
dingt mussten, um an die Leckerlis zu gelangen. Dies hatte zur Folge das Frauchen kleinere Umbaumaßnahmen ergreifen musste. Anschließend schubsten wir die Deckelchen mit so viel Schwung, das Frauchens Plan nun endlich aufging. ...bis auf Gabi! Sie war völlig gaga und übertrieb die Sache mal wieder. Mit ungehaltenem Elan hebelte sie in gespenstiger Mopsge-
schwindigkeit die Deckelchen energisch um, sodass es hin und wieder vorkam, dass es für Frauchens Finger nicht ohne Verletzung ablief, und sie vom Deckel fast zerquetscht wurden. Eine echte Höllenmaschine, dennoch mit riesigem Spaßfaktor!

Elchgeflüster

Würmchengeflüster...

Nilpferdgeflüster

Durch einen Zufall hatten wir einen supertollen Badesee ausfindig gemacht. Schön flach am Ufer, damit auch die wasserscheue Gabi sich ihre Pfoten abkühlen konnte. ...leider musste Frauchen Trick 17 anwenden, um Blondine zu überzeugen, wie ungefährlich und harmlos dies Gewässer war. Sie warf eine große Hand voll schwimmender Leckerlis ins Wasser, sodass die sich immer knapp vor dem Verhungern befindliche Gabi jegliche Angst vorm Ertrinken verlor, und schwups im Wasser landete. Akribisch suchte sie jedes ein-
zelne Bröckchen, um es gierig zu verschlingen. Seit dieser Zeit hupfte sie in jede Wasserpfütze und dachte da wuchsen Leckerlis... ;O)

... sssuuuccchhhh ...

Wo “wächst” die leckahhhh Munition?

Bei mir musste keine Überzeugungs- bzw, Überlistungsarbeit geleistet werden. ... obwohl ich schmackhaften Leckereien nicht abgeneigt war. Der Herr Kneipp wäre übrigens stolz wie Bolle auf mich gewesen, wenn er beobachtet hätte, mit welchem Eifer ich seine empfohle-
nen Gesundheitsübungen abarbeitete. Meine ausgesprochen exakte Beinarbeit konnte sich durchaus sehen lassen...

Nicht das hier das Gefühl aufkommen würde wir lümmelten uns permanent in, um und am Wasser herum...  Obwohl das flüssige Element bei unangenehm hohen Temperaturen, wie sie in diesem Sommer herrschten, eine willkommene Abkühlung bot! Selbstverständlich arbeiteten wir, insofern wir keine wichtigen Verpflicht-
ungen wahrnehmen mussten , an unserer körperlichen Fitness, um unsere perfekte Figur beizubehalten.

Diese fast schon akro-
batischen Drehübungen auf einer stabilen Holz-
rolle bescherten uns eine mega, schlanke Wespentaille! Außer-
dem förderte sie unsere Beweglichkeit, damit wir ordentlich geschmei-
dig bleiben würden.

... und durch den Tunnel zu schluppen, das macht einfach nur Spaß.  =O)

Von wegen Zeit zum Relaxen auf unserem bequemen Sofa... Nicht die kleinste Chance für 5 Sekunden die Augen zu schlie-
ßen blieb uns. Frauchen über-
rannten Zeitgleich mehrere kreative Anfälle in Folge.
Seht selbst:

Anfall 1: Die Mordsmäßige “Billardbahn”! Was ihr ganz bestimmt überhaupt nicht wissen möchtet, wo das Zubehör für dieses Teil herkam... Na gut... :  Aus der Kloabteilung eines  Baumarktes, so weit war es schon gekommen! Gott sei Dank komplette Neuware und keine gebrauchten Zubehörteile. Unsere Aufgabe bestand darin, eine Holzkugel in unsere Backen zu stecken, und diese anschließend, mit jeder Menge Zielgenauigkeit, in eines der Rohrteile plumpsen zu lassen. Mit viel Glück kullerte die Kugel im Innenleben der Kiste auf einer Schiene bis zum Auslöser, der dann die von uns angepeilte Munition ausspuckte. Ganz ehrlich, hier schoss Frauchen etwas übers Ziel hinaus. Dieses Spiel erwies sich als höchst kompliziert und zugleich schwierig, aber dafür bekam es ein ansehnliches, buntes, höchst außergewöhnliches Design verpasst.

Anfall 2: Der “Turm” stellte sich als Fehlplanung heraus, denn in der ersten Ausführung hätte er uns beinahe am Kopf getroffen und erschlagen!... Frauchen musste an der sicheren Standfestigkeit nach-
arbeiten, da sie sich ziemlich verschätzte. Größere Winkel, die als Füße dienten, mussten her. Ein stinknormaler Zaunpfosten aus Frauchens Lieblingsbaumarkt bildete den Turm. 9 Löcher bohrte Frauchen hinein, in welchen passende Stangen, versehen mit Bohrungen für die leckere Munition, steckten. Zur Erleichterung bekamen die Stöpsel noch bunte (was auch sonst!) Holzperlen montiert, zum besseren Ergreifen mit unserem Mäulchen. Nach diversen Bau- Umbau- und Endbauarbeiten stellte sich heraus, dass der im Kopf von Frauchen befindliche Bauplan aufging, und die Spielregeln des Turmes funktionierten. Wenn Hund an den Perlen herumnuckelte, um sie ins Maul zu zusseln, und dann kräftig zog sodass der Stöpsel sich löste, fielen die Leckerlis zu Boden. Wie toll war das denn.  =O) Festzustellen wäre da noch eine klitzekleine Panne, welche jedoch nur Gabi betrifft. Die obersten 2 Stöpsel waren leider zu hoch angebracht! Diese könnte Gabi nur Mithilfe von Leiter, Höckerchen, Stöckelschuhen, etc. erreichen... Sie könnte auch einfach mich (Piccolo) fragen! ;O)

Der vorerst letzte und 3. Anfall: Ein echtes Profigerät... (Musste an dieser Stelle lobend erwähnt werden!) Und wiederum so schön bunt bepinselt... Diese dicken Holzkugeln, 5 an der Zahl, ließen sich jeweils bis zum Anschlag hin- und her schieben. Diese Aufga-
benstellung sollte wenn möglich mit der Schnute und nicht mit den tollpatschigen, über-
dimensionalen Pfoten erfüllt werden, “gell Gabi!” Das gab nur Kratzer!!! Anschließend erschienen wie aus dem Nichts bunte Laden, in denen Leckerlis in den dafür vorgesehe-
nen Mulden lagen. Sieht very easy aus das “Schiebespiel”, war es aber nicht!

Bei dieser heftigen Ansammlung von Gehirnjogging sei es erlaubt, einfach mal Löcher in die Luft zu gucken bzw. die Nase in verlockende Grasbüschel zu stecken!

Was´n hier los?

Aufpassen!!! Ich krieg dich!

Verloren, jetzt hab ich dich...

... und schlabber dich, bis zum letzten Tropfen leer!    =O)

Nur so zur Info: Unser Frauchen schusterte nicht nur supi Spielsachen für uns zusammen, nein sie vollbrachte recht ansehnliche, bunte Kunstwerke für anderes Getier. Denn:
Auch Piepmätze wollten schöner wohnen! ;O)

Hier machte es sich ein ”ab und zu Pensionsgast” gemütlich. Er beschloss, zur großen Freude Piccolos, wenn ihm danach war, eine Runde Wärme auf unserer Ofenbank zu tanken. Da ich nicht wußte, ob er ein Zuhause hatte, brachte ich ihn 2x zum Tierarzt da es ihm sehr schlecht ging. ... und dann war er wieder weg...

...  suuuuuccchhh!
Wo ist das Wassa?..

Der Familienrat plante eine Wanderung am Edersee. Es war wohl mehr Frauchens Idee, denn sie wollte dort schon immer mal die Gegend unsicher machen. Damit wir uns in den Tiefen des Kellerwaldes nicht verirrten, programmierte Herrchen sein Navi-
gationsgerät. Am Start schwächelte die Technik ein klein wenig, dennoch fanden wir Mithilfe eines kleinen Umweges unsere ge-
plante Route. ... nur das Wasser nicht! Statt eines gut gefüllten Sees, konnten wir trotz aller Bemühungen, lediglich nur ein klei-
nes Rinnsal erspähen. Nichtsdestotrotz, das Wetter war uns gut gesonnen, die Landschaft wunderschön, die Wege angenehm zu begehen. So erlebten wir einen besonders tollen Spaziergang. Nach im Vorfeld geplanten 10km, am Ende gefühlten 50km und letztendlich konkreten 15km, lag die komplette Familie am Abend komatös, aber überglücklich und tief schlummernd im wohl-
verdienten Schlaf.  

Hier die versprochenen Beweisfoddos, das Frauchens selbstgebauten Spiele auch praktisch funktschionierten. Beim Deckelspiel konnte man leider,  wie schon oben erwähnt, die von Gabi ans Tageslicht gelegte “Mopsgeschwindigkeit”, nicht rüberbringen. (Anmerkung von Frau-
chen: Wer dieses Schauspiel live miterleben möchte kann sich, zwecks einer Terminvereinbarung, gerne bei mir melden!) In Nullkommanix schubste sie alle Deckel auf die andere Seite! Dank seiner unzähligen Erfahrungen entwickelte Piccolo seine ganz spezielle Technik, die ihn schneller ans Ziel bringen würde. Er bewegte mit seiner dicken Nase gleich 2 Deckel auf einmal .

Nach einigen wenigen Übungseinheiten hatten wir auch das Schiebespiel ausgetrickst, und die versteckte, leckere Munition entdeckt. Wenn Hund wußte wie, dann war das gar nicht so kompliziert...

Schubsen und Schieben machte so unsagbar müüüddddeeeee....

... und dieses endlose warten bis ...

Gucken...

Entblättern...

nochmal gucken...

Freuen!

Allerlei wildes Getier im Wald...