... buddeln ...

... und anschließend die matschigen Rückstände der anstrengenden Erdarbeiten mit Wasser so gut wie möglich rückstandslos entfernen

... im Doppelpack graben ...

Mit zunehmendem Alter nahmen bei Barney die Wehwehchen zu. Da seine Wirbelsäule ihm arge Schmerzen bereitete, fiel ihm das Laufen stetig schwerer. Zudem entdeckte der Tierarzt noch ein Loch in der Herzwand. Die Beschwerden wurden immer massiver, sodass Barney zum Schluß kaum noch Schmerzfrei laufen konnte. Ich bereitete ihm noch einige schöne Stunden am Wasser, seiner größten Leidenschaft. Am 27. Mai im Alter von 10,5 Jahren ging unser Dickie über die Regenbogenbrücke.

Genau “SO” funktioniert die Sache mit dem “Sitz”!

Sally entwickelte sich problematischer als ich dachte. Ich hatte zwar schon Barney und Lotti groß gezogen, und dem manchmal etwas senilen Opi noch das anständige an der Leine laufen beigebracht, aber bei Sally versagten all meine Kenntnisse die ich mir bis zu diesem Zeitpunkt angeeignet hatte. Ich fand einen Hundeverein in Gießen und nahm dort regelmäßig mit Sally an Kursen teil. Es fing an uns Spaß zu machen, sodass wir viele verschiedene Trai-
ningsstunden besuchten. Einmal kam eine bekannte Tierfotografin in die Hundeschule. Sie machte unter anderem diese beiden Aufnahmen von meiner Perle, die in einigen Hundebüchern veröffentlicht wurden. Boah, da war ich superkallifragelistischexpialigetisch stolz auf meine Sally ...

Sally und Ronja auf Ausschau nach unserem Briefträger. Extremstretching!!!

Sally bestand souverän und auf Anhieb ihre erste Prüfung. Ab Mai durfte sie sich mit dem Titel      “ geprüfter Begleithund ” schmücken. und bekam eine Ur-
kunde mit samt Medaille.

Nö, wir waren “DAS” nicht! Keinen blas-
sen Schimmer, wer dem roten Balli den Garaus bescherte ...

War das Wetter draußen schlecht ...  Kein Problem. Das Sofa wurde im Handum-
drehen zum Hundespielplatz umgebaut.

Ronja und Sally hatten sich im Hundeverein kennen gelernt und mochten sich auf Anhieb. Als Ronjas Leute in den Urlaub fuhren, zog das Beardymäd-
chen für 14 Tage bei uns ein. Sally war überglück-
lich, den ganzen Tag eine so nette Spielkameradin an ihrer Seite zu haben. Die zwei heckten so man-
chen Schabernack aus, der zuweilen mit kleineren, aber unbedeutenden Unfällen endete.  ;O) Die beiden Hundemädels tobten derart doll im Garten, dass ich ihnen des Öfteren eine Zwangspause auf-
erlegen musste. Kaum abgewendet von ihnen, ste-
ckten die zwei ihre Köpfe schon wieder zusammen!

Nachdem Sally solch eine Freude mit Ronja hatte, bekamen wir noch einen Urlaubsgast. Der Hund von unserer Tierärztin “ Tommy “ ( eigentlich Piensmann! ) wohnte einige Tage bei uns. Die beiden waren sich auf Anhieb sympathisch, und flitzen viele Kilometer im Garten umher. Wort wörtlich ging es über Tisch und Bänke vom frühen Morgen bis zum späten Abend! Zur gleichen Zeit befand sich eine Großbaustelle im Haus, aber es kommt ja bekanntlich immer anders als man plant ... =O)  Über 3 Monate besuchte uns noch ein weiterer Pensionsgast, ein Flat coatet Retriever mit Namen “ Gigolo”. Mh, was soll ich sagen, er gehörte in die Fraktion der Weicheier. Sally machte sich eher einen Spaß daraus ihn anzuzicken bzw. ihn zu behüten, als das die beiden zueinander gefunden hätten. Mit Tom und Ronja blühte Sally total auf, umso trauriger war es für sie, als die Hundegäste uns verlassen mussten. Trotz Sallys Erziehungs-
probleme beschlossen wir, dass so schnell wie möglich wieder ein Hundemann ins Haus musste. Wir machten uns auf den Weg und fuhren quer durch Deutschland, um einen Züchter zu finden, denn es sollte ein Briardmann werden. Nach einigen Besuchen wurden wir fündig, und im Februar nächsten Jahres sollte der kleine Wicht das Licht der Welt erblicken. Bis dahin gab es noch unendlich viele Dinge zu erledigen. Die Aufregung war riesengroß ....