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Heinerle stand obdachlos 1994 vor unserer Tür und bat um Asyl! Da ihn wohl niemand vermisste, behielten wir ihn und er bekam ganz offiziell einen Mietvertrag von uns zugeteilt. =O)
Seine große Vorliebe galt unserer mit Vögeln gefüllten Zimmervoliere, wo wir ihn des Öfteren mal abpflücken mussten.
Er brachte uns mit einem simplen Pappkarton zum Lachen. Er kugelte und räkelte sich darin mit großer
Wonne. Wegen dieses Kartons bekam er seinen Kosenamen Schumi, weil er das Bild eines Fahrers im Rennwagen widerspiegelte.
Wenn er voller Übermut durch unseren Garten turnte, landete er zuweilen unfreiwillig im
Gartenteich, und gab wortwörtlich das Bild eines begossenen Pudels ab...
Unsere Hunde blieben allesamt nicht von ihm verschont. Wann immer sich die Gelegenheit ergab, dass Heinerle sich in absolut positiver
Kampfposition befand, schlug er zu und neckte sie. Mrs. Beesley musste ziemlich oft Reiß aus vor dem Wildfang nehmen. Der Kerl strotzte nur so vor Übermut.
Jede Sekunde hatte er Blödsinn im Sinn. Wenn er sich mit einen
Schafsfell amüsierte, blieben meine Augen vor lachen nicht trocken. Ab und zu inszenierte er ein Überfallkommando. Wenn ich irgendwo um die Ecke lief, hatte ich ihn mit einem Satz am Bein hängen... Eine seiner
Lieblingsbeschäftigungen!
Er war ein absoluter Quatschkopf. Leider verschwand er spurlos im Frühjahr 1996...
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